Kämpf seit 50 Jahren erfolgreich
Familienunternehmen erhielt zum Jubiläum viel Lob und Anerkennung
MÜSCHENBACH. Über eine nicht nur zahlenmäßig große Anerkennung konnte sich die Firma Kämpf anlässlich ihres Jubiläums zum 50-jährigen Bestehen freuen. Mitarbeiter, Freunde und Geschäftspartner erlebten ein Festwochenende, das den Stellenwert des Müschenbacher Familien-
unternehmens deutlich unterstrich. Das Motto "und weiter geht's" drückte schnörkellos aus, dass die Firma auf ihren Gebieten Energietechnik und Bäder noch viel vor hat, nicht zuletzt als Mitgesellschafter des Unternehmens "RedBlueEnergy".
Moderiert von Wendelin Abresch, lockerten mehrere Gesprächsrunden das Jubiläumsfest auf. Bevor Martin Kämpf auf den Werdegang der Firma einging, dankte er allen Mitarbeitern, "denn ohne euch würde es nicht so gut funktionieren." Den Grundstein zum Erfolg hatte Alfred Kämpf gelegt, als er sich 1960 selbstständig machte. Sein Bruder Hermann-Josef, der für die kaufmännische Seite verantwortlich zeichnete, stieg 1965 als Partner ein.
Das schnelle Wachstum führte schon 1969 zum Bau des Firmengebäudes an heutiger Stelle, das später mehrfach erweitert wurde. Ein Meilenstein war die Zusammenarbeit mit HUF-Haus seit 1974. Als Achim Kämpf 1995 die Nachfolge seines Vaters antrat, zählte das Unternehmen schon mehr als 100 Mitarbeiter. Sein Cousin Martin Kämpf rückte 2002 in die Geschäftsführung. Beide dankten den "Pionieren für das geschenkte Vertrauen".
Im weiteren Verlauf äußerten sich Landrat Achim Schwickert, die VG-Beigeordnete Gabriele Greis und IHK-Geschäftsführer Richard Hover zu Investitionen der öffentlichen Hand sowie zur Ausbildungssituation. Letzteres führte Werner Wittlich (Präsident der Handwerkskammer Koblenz), Udo Runkel (Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald) und Landesinnungs-
meister Helmut Gosert zum Vorbildcharakter der Firma Kämpf, die gegenwärtig zwölf Azubis beschäftigt. (elm)
Westerwälder Zeitung vom Dienstag, 15. Juni 2010, Seite 22